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Die Forschung und Entwicklung verlieh zum zweiten Mal den „Volkswagen-Weg-Award” für ausgezeichnete Projekte
In der Wolfsburger FE gibt es viele ausgezeichnete Volkswagen-Weg-Projekte. Drei davon hielt die Jury für besonders preiswürdig und prämierte sie mit dem Volkswagen-Weg-Award. Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg, FE-Betriebsrats-Koordinator Gerardo Scarpino und Kai Schweingruber, Leiter TE Services, überreichten die Trophäen. Der Volkswagen-Weg-Award wurde zum zweiten Mal verliehen.

Ausgezeichnete Projekte: (v. l.) Ulrich Hackenberg, Gerardo Scarpino, Axel-Rainer Kirchner, Karin Spors, Dirk Wienecke und Kai Schweingruber.
Foto: Löhr / FE Foto und Film

Mit dem Preis in der Kategorie „Bottom-Up” wurde das Projekt „Sitze-Strak” unter der Leitung von Karin Spors ausgezeichnet. In einem fachbereichsübergreifenden KVP-Problemlöseworkshop erarbeiteten Teilnehmer aus den Teams Strak und Visualisierung (EBS), Interieur-Design (EDI) und Ausstattungsentwicklung (EKA) erstmals einen Prozess zum frühen Straken von Fahrzeugsitzen. Die Strak-Experten sind Vermittler zwischen Konstruktion und Design. Sie modellieren auf Basis von Designskizzen und Abtastungen einerseits und konstruktiven Vorgaben anderseits die exakten Interieur- und Exterieur-Oberflächen am Rechner. Der neue Prozess basiert auf einem Wissensmanagement gemäß dem „Wikipedia”-Prinzip: Alle Arbeitsvorgänge sind dokumentiert und für Mitarbeiter einsehbar, Datensätze liegen frühzeitig vor. Der Vorteil: schnelle Abstimmungen zwischen den Fachbereichen.

In der Kategorie „Top-Down” wurde ein Projekt im Aggregate-Prüffeld (EASP) unter der Leitung von Dirk Wienecke prämiert. Die Teams konnten die Produktivität dank einer Vereinheitlichung von Prüfstandspaletten deutlich steigern. Die zu prüfenden Motoren und Getriebe werden auf diesen Paletten aufgebaut, bevor sie auf den eigentlichen Prüfstand kommen. Nun erhöhen modular aufgebaute Palettensysteme die Flexibilität und reduzieren den Aufwand für Umbauten deutlich.
Der „Jury's Award” ging ebenfalls an die Aggregateentwicklung. Das Team um Dirk Wienecke wurde für ein maßgeschneidertes und kreatives Konzept für Stufe 1-Workshops im Bereich Prüffeld ausgezeichnet. Die Workshop-Standards für den Werkstattbereich ließen sich nur schwer auf die Prüfstände übertragen, da eine Verlagerung der Arbeiten nicht möglich ist. Das in Abstimmung mit dem Betriebsrat erarbeitete Konzept setzt auf eine teamübergreifende Zusammenarbeit. Es ermöglicht, dass der Prüfbetrieb auch während der Workshops weitgehend aufrechterhalten werden kann. Damit geraten wichtige Entwicklungsprojekte nicht in Verzug. Auch die 140 Mitarbeiter profitierten davon, weil ein Teil des Workshops für schichtübergreifende Qualifizierung genutzt werden konnte. me