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Das Projekt „Gläserner Prototyp“ sorgt für Transparenz und Effizienz
Bauteile im ganzen Entwicklungsprozess eindeutig zu kennzeichnen und zu verfolgen – das ist das Ziel des „Gläsernen Prototyps“. Nach der Pilotphase wird das Projekt des Vorseriencenters der Forschung und Entwicklung jetzt flächendeckend umgesetzt.

Am neuen Gate (v. l.): Ulf Trompeter, Stefan Ahlvers, Friedrich Arnold und Florian Peppel.

„Die Infrastruktur steht“, sagt Florian Peppel aus dem AutoID-Center. „Seit einigen Wochen sind unsere ersten RFID-Gates zur Fahrzeugerkennung an der Rampe in Halle 73 und Halle 74 in Betrieb.“ Ein weiteres Gate befindet sich in der Diagnosehalle im Prüfgelände Ehra. Die Informationen auf den Funkchips der Versuchsfahrzeuge, Bauteile und Komponenten werden beim Durchfahren automatisch in das Versuchsdatensystem (VDS) eingespeist. Alternativ kommen auch RFID-Handgeräte zum Einsatz, um den Bauzustand der Versuchsfahrzeuge blitzschnell zu erfassen.

1600 Versuchsfahrzeuge sind bereits mit Funkchips ausgestattet. Hinzu kommen bis zu 100 Transponder an erprobungs-, sicherheits- und umweltrelevanten Bauteilen pro Fahrzeug. Die Daten werden kontaktlos ausgelesen, was Zeit und Kosten spart. Umständliche Recherchen sowie Ein- und Ausbauten zur technischen Verifikation gehören der Vergangenheit an. Um diese Vorteile optimal zu nutzen, sollten möglichst schon die Lieferanten die Prototypenbauteile mit Transpondern ausstatten, so Hanno Wolff, Leiter der Zentralen Steuerung und Logistik im Vorseriencenter der FE. Der Gläserne Prototyp könnte konzernweit Schule machen: Mit Porsche arbeiten die Experten aus dem Wolfsburger Vorseriencenter bereits eng zusammen und auch die Audi-Kollegen haben Interesse signalisiert. me

Weitere Informationen finden Sie im Volkswagen Wiki unter dem Suchbegriff „Gläserner Prototyp“.