Erzählen ihre „Käfer“-Geschichte: Die Wolfsburgerin Nina Ruge …


Knallrot ist das Krabbeltier, buckelig und rund

Neues Buch über prominente Volkswagen-Eigner / Anekdoten und Geschichten rund um das Wolfsburger Krabbeltier

Buckelig, kugelig. Tür macht »wumm!«. Ausstattung: Lenkrad, Blinker, Bremse. Und wird der kleine Schlüssel im Schloss gedreht, fängt der Käfer an zu schnattern. Was ist das?
Zweite Frage: Ein Motorjournalist und ein Fotograf, beide in der Region Wolfsburg aufgewachsen, beide mit einem Hang zum Automobil – wohin muss das führen? Natürlich zum Volkswagen Käfer – und zu einer Reise durch die Republik: Von April 2002 bis April 2003 unternimmt ein kirschrotes Krabbeltier aus dieser Gattung, die die Straßen der Welt eroberte, eine ausgedehnte Fahrt. In ganz Deutschland sucht das kleine Auto Prominente auf, die dereinst selbst solch einen Wagen besessen haben. Und denen hierzu noch die eine oder andere erzählens- werte Geschichte einfällt.
„Ganz egal ob Friedrich Nowottny, Rudolf Leiding, Götz Alsmann oder Annemarie Wendl alias Else Kling aus der Lindenstraße, alle fuhren Käfer“, weiß Knut Simon zu berichten. Der 33-jährige Journalist und sein 32-jähriger Kollege Stuart Mentiply sind die Initiatoren des Projektes „Stippvisite – ein Volkswagen Käfer fährt durch Deutschland“. „Im Mai wird das Buch erscheinen, in dem 40 Prominente über sich und ihren VW Käfer Auskunft geben“, so Mentiply. Es sei „schon eine Herausforderung, für jede Person ein neues Bild zu erfinden“, sagt der Mann hinter der Kamera. Und so muss der Käfer auch schon mal steile Böschungen erklimmen, Fußgängerzonen erobern oder auf Tuchfühlung mit dem Hamburger Hafenbecken gehen.
Aber warum schreibt man 200 Prominente im In- und Ausland an mit der Frage: „Haben Sie je einen VW Käfer besessen?“ „Uns interessiert, wie die Besitzer zu ihrem Käfer kamen, und was sie mit ihm erlebt haben“, so Simon. Und wann habe man schon einmal Gelegenheit, seine Lieblingsprominenten aus einem ganz eigenen Blickwinkel in Wort und Bild zu porträtieren?


… und ihr Fernsehkollege Ulrich Wickert
Fotos: Stuart Mentiply

Bisher haben die Autoren 38 Zusagen für ihr Käfer-Projekt erhalten. Illustre Namen wie Anne Will, James Last, Ulrich Wickert, Dr. Carl H. Hahn, Nina Ruge, Götz George und Niki Lauda finden sich darunter. Jeder hat eine andere, ganz persönliche Käfer-Anekdote zu erzählen. Ob Entertainer Alsmann, der mit Bundeswehr-Sturmgepäck über seinen Käfer marschierte, oder Ex-Volkswagen-Chef Leiding, der 1946 sein erstes Auto nach kurzer Zeit gegen eine Wohnungseinrichtung tauschte – immer gibt es etwas heraus zu finden oder wieder hervor zu holen.
Gibt es noch etwas, was sich die beiden Käfer-Piloten nach 15000 gefahrenen Kilometern wünschen? „Ja, 20 PS mehr und Lkw, die nicht schneller beschleunigen als wir fahren können.“

INFO:
Das Buch „stippvisite – ein käfer auf touren“ kann bis zum 31. März zum Subskriptionspreis von 15 Euro (danach 19,80 Euro) vorbestellt werden – entweder direkt beim Appelhans-Verlag, Hinter dem Turme 7 in 38114 Braunschweig oder auf der Internetseite www.stippvisite.info.

 

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