Ständige Überwachung: Jede der beiden Montagelinien im Werk Emden ist jetzt mit einer Prüfbox für die Qualität der Dachlaserlötnaht ausgestattet. Alle Fahrzeuge aus Emden – demnächst auch das Coupé – werden hier gecheckt.
Fotos: Hasseler | Dabei produzieren die Kameras in den Prüfzellen beider Montagelinien 55 Einzelaufnahmen jeder Dachnaht. Diese werden mit Hilfe einer speziell programmierten Software auf Abweichungen zum Soll-Zustand überprüft. „Reflektiert ein Bereich der Dachnaht das einfallende Licht im Rahmen festgelegter Toleranzen stärker oder schwächer als vorgegeben, erhalten wir ein Fehlerprotokoll und können das Fahrzeug entsprechend behandeln“, so Rolf Meyerhoff, neben Mathias Arnold einer der beiden Projektverantwortlichen der Produktionsplanung.
Das neue Prüfsystem findet sowohl Fehlstellen – also Bereiche mit Schweißaussetzern oder starker Schuppung – als auch Poren oder Fehllagen der Naht. „Da es sich hier um Schweißnähte im Sichtbereich handelt, haben sie höchste Priorität“, so Meyerhoff. Es sei unbedingt notwendig, einwandfreie Dach-Seitenteil-Verbindungen an die Lackiererei zu übergeben, damit nachher die Fahrzeuganmutung stimme.
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