RÜCKSPIEGEL
Nimbus der Unverwüstlichkeit: Der Käfer in der Antarktis.


Expedition im ewigen Eis

In der „Stern“-Ausgabe vom Oktober 1963 machte ein rubinroter Käfer mit dem Kennzeichen „Antarctica 1“ Schlagzeilen, der als Dienstfahrzeug der australischen Mawson-Station seit acht Monaten zuverlässig durch die Antarktis fuhr. Volkswagen bewies damit seinen hohen Qualitätsstandard auch unter extremsten Bedingungen, vorläufiger Höhepunkt einer Entwicklung, die ihren Anfang in den frühen fünfziger Jahren nahm.

Heinrich Nordhoff beauftragte 1950 Klaus von Oertzen, einen Vertriebsspezialisten mit vielfältigen Händlerkontakten „Down Under“, den australischen Markt zu erschließen. Dieser verpflichtete mit „Regent Motors Pty. Ltd.“ aus Melbourne einen renommierten Händler als Generalimporteur und richtete ein Servicenetz ein, das die Grundlage des späteren Erfolgs der Automobile aus Wolfsburg bildete. Die australische Öffentlichkeit reagierte bei Markteinführung auf die Käferform zurückhaltend, doch das australische Klima half schnell, die Vorzüge der robusten Konstruktion aufzuzeigen. „No Worries“, Ausdruck australischer Lebensart, galt damit auch für den Volkswagen, dessen Absatz sich zwischen 1954 und 1957 von 4370 auf 14519 Fahrzeuge verdreifachte. Der wirtschaftliche Erfolg, der im Dezember 1957 die Gründung der „Volkswagen Australasia Pty. Ltd.“ zur Folge hatte, ging auch auf zahllose Erfolge bei Ausdauerrennen zurück. Eine erste Platzierung stand für Zuverlässigkeit, die Volkswagen durch den Sieg bei der „BP Rally“ 1964 nochmals aufwerten konnte: Der rubinrote Käfer ging als Sieger durchs Ziel, die Reputation als zuverlässiges Automobil wurde damit zum Nimbus der Unverwüstlichkeit. fh


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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