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Volkswagen Braunschweig verlieh zum dritten Mal den Sally-Perel-Preis / Löffler: „Anfassbare Projekte sind wichtig“
BRAUNSCHWEIG. Volkswagen Braunschweig steht nicht nur für innovative Produkte und Arbeitsplätze, sondern auch für gesellschaftliches Engagement. Der Standort hat während der Betriebsversammlung zum dritten Mal den Sally-Perel-Preis im Gesamtwert von 3000 Euro verliehen. Geehrt wurden Schüler der IGS Franzsches Feld in Braunschweig für ein Flüchtlingsprojekt, die Neue Oberschule für ein Recherche-Projekt zum Kriegsausbruch sowie die IG Metall-Jugend für eine Gegendemonstration anlässlich nationalsozialistischer Kundgebungen. Einen Sonderpreis erhielt Eintracht Braunschweig für sein Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt.


Die Sally-Perel-Preisträger von der IGS Franzsches Feld, der IG Metall-Jugend, dem Gymnasium Neue Oberschule und Eintracht Braunschweig sowie Jurymitglieder. Die Preise überreichten der Braunschweiger Personalleiter Josef Löffler (zweite Reihe, links), Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth (Mitte, rote Krawatte) und (dahinter) Mathias Möreke, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender des Werkes Braunschweig

„Unsere Bewerber haben sich individuell mit den Themen Respekt und Toleranz auseinandergesetzt. Mit tollen Projekten versuchen sie, ihren Mitmenschen zu verdeutlichen, warum und wie ein Miteinander in Vielfalt unsere Gemeinschaft bereichert“, sagte der stellvertretende Braunschweiger Betriebsratsvorsitzende Mathias Möreke und betonte: „Dieses Engagement junger Menschen begeistert uns jedes Jahr aufs Neue. Wir freuen uns, auch dieses Mal wieder tolle Initiativen unterstützen zu können.“
Als Schirmherr des Sally-Perel-Preises fungiert der Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth. Er meint: „Volkswagen Braunschweig engagiert sich in vorbildlicher Weise für Respekt und Toleranz. Unternehmensleitung und Betriebsrat sprachen sich bei einer eindrucksvollen, bunten Gegendemonstration zur sogenannten Bragida klar für Weltoffenheit und gegen Rassismus aus. Und Auszubildende bezogen eindeutig Stellung gegen das Schüren von Vorurteilen und fremdenfeindliche Stimmungsmache.“ Der Oberbürgermeister ist überzeugt: „Der Sally-Perel-Preis setzt ein Zeichen in unserer weltoffenen Stadt.“
Josef Löffler, Personalleiter von Volkswagen Braunschweig, ergänzte: „Gerade dieses Jahr hat sich auch in Braunschweig gezeigt, wie wichtig anfassbare Projekte für Respekt und Toleranz in Unternehmen mit vielen jungen Menschen sind. Deswegen setzt sich Volkswagen für Vielfalt und partnerschaftliches Miteinander ein.“ kb

INFO

Der Sally-Perel-Preis für Respekt und Toleranz wird jährlich von Volkswagen Braunschweig an junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren vergeben, die aus Braunschweig, Wolfenbüttel oder Peine kommen. Die Bewerbungsphase für den Sally-Perel-Preis 2016 beginnt bereits am 1. September dieses Jahres und endet am 31. Januar 2016.