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Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen über den Haustarif erfolgreich abgeschlossen. Ab 1. September 2013 steigt die Grundvergütung für Tarifbeschäftigte um 3,4 Prozent, ab dem 1. Juli 2014 um weitere 2,2 Prozent. Für Tarifbeschäftigte zahlt das Unternehmen einmalig 300 Euro in die betriebliche Altersvorsorge ein. Die Laufzeit des neuen Haustarifvertrags beträgt 20 Monate.

Der Personalvorstand des Kozerns Horst Neumann sagte: „Die Beschäftigten erhalten eine gute Lohnerhöhung. Darüber hinaus verbessert Volkswagen die Altersvorsorge seiner Beschäftigten und besonders der Nachwuchskräfte. Fest steht aber auch: Mit dem Tarifabschluss sind wir an die Grenze dessen gegangen, was die schwierige Marktsituation in Europa und der harte internationale Wettbewerb zulassen.“

Erhöhung des Entgelts:
Das Grundentgelt für Tarifbeschäftigte wird in zwei Schritten erhöht. Ab 1. September 2013 steigt es um 3,4 Prozent und ab 1. Juli 2014 um 2,2 Prozent. Für Juli und August 2013 wird das bisher gültige Entgelt gezahlt.

„Volkswagen und die IG Metall haben berücksichtigt, dass der Wettbewerb in der Autoindustrie immer schärfer wird und zugleich der Gesamtmarkt für Automobile in Europa stark eingebrochen ist“, sagte der Verhandlungsführer von Volkswagen Martin Rosik, Personalleiter der Marke Volkswagen Pkw.

Einmalbetrag für die Altersvorsorge:
Volkswagen zahlt in die betriebliche Altersversorgung (Beteiligungsrente II) seiner Vollzeitbeschäftigten einmalig 300 Euro ein. Teilzeitbeschäftigte erhalten den Betrag entsprechend ihrer Arbeitszeit anteilig.

Altersversorgung für Auszubildende und Studierende im Praxisverbund:
Für Auszubildende und Studierende im Praxisverbund leistet Volkswagen einen monatlichen Beitrag von 27 Euro für die betriebliche Altersversorgung. Bisher erhielten Auszubildende 13,50 Euro (Beteiligungsrente I).

Verhandlungs­verpflichtung:
Unternehmen und IG Metall haben darüber hinaus vereinbart, im Mai 2014 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu analysieren. Gestattet es dann die wirtschaftliche Situation, soll verhandelt werden, ob ein weiterer einmaliger, arbeitgeberfinanzierter Versorgungsaufwand möglich ist.

Der Haustarifvertrag der Volkswagen Aktiengesellschaft gilt für rund 102 000 Beschäftigte der Werke in Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG.