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In den Werkstattbereichen der Forschung und Entwicklung wird Teamarbeit eingeführt / Workshops beginnen nach dem Werksurlaub
Der Startschuss ist gefallen: Bei einem Kick-off-Workshop haben Führungskräfte und Betriebsräte der Werkstattbereiche in der Forschung und Entwicklung konkrete Fahrpläne zum Einführen der Teamarbeit vereinbart.

Kreative Arbeitsatmosphäre: Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg (rechts) informierte sich über die Arbeitsergebnisse und gab eigene Anregungen.
Foto: Esders

Die FE-Werkstätten sind mit rund 3500 Beschäftigten der bislang größte indirekte Bereich bei Volkswagen, in dem Teamarbeit umgesetzt wird. Voraussichtlich 600 Mitarbeiter werden sich noch in diesem Jahr in Teams organisieren. Unmittelbar nach dem Werksurlaub beginnen die ersten Teambildungs-Workshops.
„Teamarbeit einzuführen ist Teamarbeit”, sagte Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. „Deshalb ist es wichtig, dass alle Akteure ihre Erfahrungen einbringen und die Grundlagen gemeinsam erarbeiten.” Er lobte die kreative Arbeitsatmos­phäre beim Kick-off-Workshop, dankte den Teilnehmern für die engagierte Arbeit und ermutigte sie, mit demselben Elan an die Umsetzung zu gehen.

„Teamarbeit einzuführen ist Teamarbeit”

In intensiver Gruppenarbeit stimmten sich die Teilnehmer unter anderem über die erforderlichen Schritte im Einführungsprozess ab und legten Maßnahmen für die Umsetzung der ersten Schritte im jeweiligen Bereich fest. Außerdem wurden die Startbereiche geprüft, angepasst und verbindlich vereinbart. Bereits im Vorfeld hatten sich Meister, Unterabteilungsleiter, Abteilungsleiter und Betriebsräte in maßgeschneiderten Schulungen fit für die Teamarbeit gemacht, die ein Kernelement des Volkswagen-Wegs ist.
Zur Visualisierung des Teamgedankens hatten sich FE-Teamarbeit-Koordinator Torsten Tuchan und seine Mitarbeiter etwas Besonderes einfallen lassen: Der Zeichner Christian Ridder gestaltete aus seinen Workshop-Eindrücken ein großformatiges Bild, das augenzwinkernd Parallelen zum Mannschaftsport Fußball zieht. Die Teamarbeit-Verantwortlichen konnten die Entstehung des Werks live verfolgen – und sie erhalten Duplikate, denen Ehrenplätze in den Bereichen sicher sein dürften.

In der Feedbackrunde signalisierten die Teilnehmer einhellig, dass der Workshop große Fortschritte gebracht habe. Auch Kai Schweingruber, Leiter TE Services, zog eine positive Bilanz: „Die vielen neuen Ideen, Impulse und Ansätze zeigen, dass sich der Einsatz gelohnt hat.” FE-Betriebsrats-Koordinator Gerardo Scarpino lobte das Ergebnis, verwies aber auch auf die anstehenden Herausforderungen: „Marathon-Läufer wissen, dass es ab Kilometer 35 richtig schwer wird. Deshalb wünsche ich uns allen einen langen Atem.”
Neuland ist Teamarbeit für die FE indes nicht. In den Werkstätten und dem Prüffeld der Aggregateentwicklung wird sie bereits seit 2005 erfolgreich praktiziert. Im Versuchsbau wurde sie sogar schon in den neunziger Jahren eingeführt. Jetzt setzen Teamsprecher und Meister dort auch die Team-Standards des Volkswagen-Wegs um. Sichtbarstes Zeichen sind die Teamtafeln in den Werkstätten.