Ein bewegendes
Rendezvous
Der Volkswagen Phaeton trifft die Frauscher 757 St. Tropez
Dresden-Johannstadt, Fährgarten. Sanft plätschern die Elbwellen gegen den Bug der Frauscher 757 St. Tropez. Das Wasser glitzert in der Mittagssonne. „autogramm“ ist an Bord. Und am Ruder. Auf Knopfdruck startet die Maschine fast lautlos. Dann geben wir Gas. Ein untergründiges, sattes Grummeln, und die elegante Jacht nimmt torpedogleich Fahrt auf. Das 7,57 Meter lange Boot aus glasfaserverstärktem Polyester liegt auf dem Wasser wie ein Sportwagen auf dem Asphalt. Fahrtwind rauscht um die Ohren, zerzaust das Haar. Eine Wasserdusche fegt über das Deck. Freiheit. 35 Knoten Geschwindigkeit zeigt der Tachometer im edlen Oval des Cockpits an. Die knapp 65 Kilometer pro Stunde sind an Bord des schlanken Schmuckstücks gefühlte 150 km/h. Schneller sind auch die Korvetten der Bundesmarine nicht unterwegs.

Das Cockpit besticht durch Stilsicherheit
Dresden, das Elbflorenz, ist in diesen Tagen Schauplatz eines ungewöhnlichen Rendezvous: Volkswagen Phaeton meets Frauscher. Motor- und Lifestyle-Journalisten aus Deutschland und Europa haben Gelegenheit, die exklusive Jacht aus dem österreichischen Gmunden mit einem Aggregat von Volkswagen Marine zu testen. In der Frauscher 757 St. Tropez schlägt das Herz des Phaeton: der 3,0-Liter-V6-TDI – von Volkswagen Marine seegerecht modifiziert und in dieser Version TDI 225-6 genannt. Die automobile Oberklasse hat ihr Äquivalent im Maritimen gefunden.

Montiert wird die Jacht im
österreichischen Gmunden
Altstadt im gleißenden Licht
Wir drosseln das Tempo und genießen die Fahrt. Skipper Jan Czarnetzri gibt mit sparsamen Gesten Anweisungen. 225 PS summen monoton und fast lautlos. Am Ende der Antriebswelle setzt eine dreiflügelige, speziell für diese Jacht gefertigte Schraube die Kraft des Motors in Vortrieb um. Wir überholen den Schaufelraddampfer „Dresden“. Touristen grüßen, winken, staunen und fotografieren. Wir unterqueren die Albertbrücke, die Carolabrücke und die berühmte Augustusbrücke, die älteste Brücke der Stadt. Backbord das Altstadtpanorama in gleißendem Licht: Albertinum, Frauenkirche, Brühlsche Terrasse, Hofkirche, Semperoper. Kurz vor der Marienbrücke wenden wir. Das Mahagoni-Lenkrad mit den gelochten Stahlspeichen liegt locker in der Hand, die Lenkbewegung wird direkt umgesetzt.

Nicht nur das Triebwerk verbindet Jacht und Limousine. Die nach Gründer Engelbert Frauscher benannte Werft steht wie die Gläserne Manufaktur von Volkswagen für Premium-Qualität und höchste Ansprüche an die handwerkliche Fertigung. 6000 Boote haben seit der Gründung im Jahr 1927 die Werft in Gmunden verlassen. Der bisherige Höhepunkt der Bootsbaukunst ist die Frauscher 757 St. Tropez. Mahagonideck, mit wasserfestem, hochwertigem Kunstleder bezogene Sitze und Liegeflächen, Innenausbauten aus Teakholz: Die in Handarbeit entstandene Jacht besticht in jedem Zoll und jedem Detail mit Stilsicherheit und Eleganz. Phaeton, Frauscher und Volkswagen Marine – da haben sich Partner gefunden, die bestens zusammenpassen.

„Dieser Motor ist eine Sensation“, schwärmt Michael Frauscher, der gemeinsam mit seinen Geschwistern Andrea und Stefan das Unternehmen in der dritten Generation führt. „Er bietet nicht nur relevante Sicherheitsmerkmale, sondern minimiert auch Wartungsaufwand und Emissionen – zum Beispiel durch die einzigartige Ölabsauganlage für einen schmutzfreien Ölwechsel auf Knopfdruck.“ Beeindruckt ist er auch vom niedrigen Verbrauch im Vergleich zu V8-Benzinern US-amerikanischer Bauart. „Es ist schon ein Unterschied, ob Sie bei Marschfahrt zwanzig oder fünfzig Liter pro Stunde verbrauchen – und dann auch noch Diesel statt Super Plus.“
Wasserdusche
und sattes Grollen
Es geht flussabwärts, vorbei an den Elbschlössern, Richtung Blaues Wunder. Wasserfahrräder überqueren die Elbe. Noch einmal nehmen wir das Tempo raus, um die fragilen Gefährte mit unserer Bugwelle nicht zu gefährden. Dann übernimmt Czarnetzri das Ruder, dreht auf und wendet bei voller Fahrt. Das Boot neigt sich. Fahrtwind, Wasserdusche, sattes Grollen. Kurvenlage wie in der Formel-1, letzte Schikane vor dem Ziel.

Sportliche Eleganz: Die Frauscher 757
St. Tropez liegt auf dem Wasser wie ein
Sportwagen auf dem Asphalt
Nach dem Elb-Törn geht es im marineblauen Phaeton zurück zur Automobilmanufaktur. Volkswagen Marine hat zwei Sondermodelle perfekt in Ausstattung und Lack mit dem Boot und dem Bootsanhänger aus Österreich abgestimmt. Angetrieben wird der Phaeton natürlich vom V6 TDI, der seine Seetüchtigkeit soeben eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Wer möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, kann selbstverständlich das komplette maritime Ensemble erwerben. So wird aus dem bewegenden Rendezvous eine feste und dauerhafte Partnerschaft. me

Der TDI-225-6-Marinemotor
entsteht bei Volkswagen in Salzgitter
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