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Rainer Zietlow und sein Team stellen neuen Weltrekord im Touareg V6 TDI auf / Spende geht an SOS-Kinderdorf
21 Länder, fast 18.000 km in neun Tagen – das Projekt „Cape to Cape 2.0“ war erfolgreich. Es war das elfte Projekt von Rainer Zietlow und seinem Team. Zehn Jahre arbeitet der Mannheimer bereits mit Volkswagen eng zusammen. Vom südlichsten Punkt Afrikas, dem Cape Agulhas, bis zum nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes, dem Nordkap in Nord-Norwegen, war das dreiköpfige Team im Touareg V6 TDI unterwegs. Für jeden gefahrenen Kilometer spendet Zietlow zehn Cent an ein SOS-Kinderdorf in Südafrika.

Tag zwei in Südafrika: Das Zietlow-Team hatte bei „Cape to Cape 2.0“ einige Abenteuer zu bestehen, hier ein Buschfeuer am Wegesrand.

„Es war ein bisschen wie eine U-Boot-Fahrt: Man steigt ein, verfolgt die Mission und taucht am Ziel wieder auf“, beginnt Rainer Zietlow zu erzählen. Er, sein Kameramann Marius Biela und Sam Roach haben sich auf eine weite Reise gemacht und den Weltrekord mitgebracht: neun Tage, vier Stunden und acht Minuten für die mehr als 17.000 Kilometer von Kap zu Kap. Damit verbessern sie ihren eigenen Weltrekord aus dem Jahr 2014 und sind auch noch 20 Stunden schneller, als sie sich vorgenommen hatten. Die Strecke: Vom Cape Agulhas, über Tansania und Kenia, durch den Sudan, Ägypten, Israel, Jordanien und durch ganz Europa bis nach Nord-Norwegen. Nur das vom Bürgerkrieg betroffene Syrien überflogen Team und Touareg mit einem Charterflugzeug. Geflogen wurde dabei möglichst dicht an der Grenze.

In zwei Stunden reisten sie mit dem Flugzeug von Jordanien nach Adana in der Türkei.
Schmelzender Asphalt bei 50 Grad Celsius Wüstenhitze oder nebligkalte 5 Grad Celsius in den Fjorden Norwegens – die Anforderungen an Mensch und Maschine hätten nicht härter und unterschiedlicher sein können. Doch die Scouting-Tour im Vorfeld hatte das Team auf diese Bedingungen gut vorbereitet. Weitere Herausforderungen wie möglichst nahtlose Grenzübergänge, die variierende Qualität des Kraftstoffes und Platzprobleme forderten die Mannschaft stark. „Der Platz im Auto war vergleichbar mit der Economy Class im Flugzeug“, beschreibt Zietlow.
Der Touareg hat die gesamte Strecke ohne technische Probleme zurückgelegt.


Tag vier in Äthiopien: Teamchef Rainer Zietlow (MItte) spendete nach der Rekordfahrt 2000 Euro an ein SOS-Kinderdorf.

„Wie auch schon bei meinen früheren Rekordfahrten war auch diesmal auf den Touareg vollsten Verlass. Seine On- und Offroad-Eigenschaften überzeugten uns in der Sahara ebenso wie auf deutschen Autobahnen“, erzählt der Teamchef nach dem Zieleinlauf. Das Team hatte am Touareg nur leichte Veränderungen vornehmen lassen. Abgesehen von Zusatztanks, einem Überrollkäfig und verstärkten Stoßdämpfern fuhr das Auto in der Serienversion. „Ich möchte besonders die fantastische Unterstützung des Werkes in Bratislava hervorheben. Ohne sie wäre die Rekordfahrt nicht möglich gewesen“, betont Zietlow.
Das Team wechselte sich am Steuer im fünf-Stunden-Rhythmus ab. Angehalten wurde nur für Toilettenpausen, bei Grenzkontrollen oder um voll zu tanken. Die neun-Tage-Tour von Kap zu Kap beschreibt Zietlow als richtigen Männerurlaub: „Gepäck war eine Zahnbürste und geschlafen wurde aufrecht im Sitzen. Denn wir hatten zwei Zusatztanks für 200 Liter Kraftstoff und weitere Reifen im Kofferraum, die viel Platz einnahmen.“
Besonders erwähnenswert ist neben der Weltrekordfahrt auch die persönliche Charity-Initiative von Teamchef Zietlow. Er spendet seit 2005 für die SOS-Kinderdörfer. Auch in diesem Jahr ging für jeden bei „Cape to Cape 2.0“ gefahrenen Kilometer zehn Cent an ein SOS-Kinderdorf in Südafrika. So ist bei der Zieleinfahrt ein Betrag von 2.000 Euro zusammengekommen. „Jede meiner Weltrekordfahrten verbinde ich mit einem sozialen Projekt. Die SOS-Kinderdörfer sind weltweit präsent und dabei weder politisch noch religiös. Die Kinder sind immer besonders überrascht, wenn jemand aus dem Ausland persönlich mit dem Auto vorbeigefahren kommt“, erzählt er lachend.
Die Fahrt vom südlichsten Punkt ­Afrikas, dem Cape Agulhas, zum Nordkap in Nord-Norwegen lässt sich in einem täglich geführten Blog nachvollziehen: www.touareg-c2c2.com! Dort ist auch weiteres Bildmaterial zu finden. me

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