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Sie fertigt in Hannover Seitenwände und Dächer für den T6 / Im Einsatz auch für alle Marken
Hannover – Sie wiegt 3300 Tonnen, so viel wie 1740 Amarok zusammen: die Servo-Pressenlinie extra large (PXL). Sie zählt mit 94 Metern Länge und 22 Metern Breite zu den größten und modernsten Anlagen ihrer Art in Europa und wurde nun bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover offiziell in Betrieb genommen. „Die PXL steigert unsere Wettbewerbsfähigkeit und stellt Kontinuität in der Produktion sicher. Darüber hinaus ist die neue PXL auch ein Signal: Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt auf die Kompetenz des Werks Stöcken und die seiner Mitarbeiter“, sagt Josef Baumert, Produktionsvorstand bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.


Am Start: Anlagen-Mechaniker Ioannis Papadoudis (von links), die stellvertretende VWN-Betriebsratsvorsitzende Bertina Murkovic, Produktionsvorstand Josef Baumert, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok, Serienplanungsleiterin Kerstin Fahrenfeld-Etzmuß und Anlagen-Mechaniker Hasan Aydin vor der neuen Pressenlinie im Werk Hannover.

Auf der neuen Anlage entstehen mit 17 Hüben pro Minute unter anderem Seitenwände und Dächer für den T6. Zusätzlich ist die Anlage auch für die Marken des Konzerns im Einsatz – und das in einer enormen Schnelligkeit: Bei vier Teilen pro Hub kommt die Anlage auf eine maximale Ausbringungsleistung von 68 Teilen pro Minute. Modernste Technik macht das möglich: Die PXL besteht aus sechs Einzelpressen und hat eine Gesamtpresskraft von 91 000 Kilonewton – eine wahre Wucht.
Angetrieben wird die PXL von 15 Servomotoren mit einem Drehmoment von insgesamt 600 000 Newtonmetern. Dabei verbraucht die Anlage bis zu 18 Prozent weniger Energie als vergleichbare Großpressen und zählt europaweit somit zu den umweltfreundlichsten Anlagen ihrer Art.
Die PXL wurde innerhalb eines Jahres montiert. Dafür wurde in Hannover extra eine neue Halle gebaut, die mit 29 Metern Höhe größer ist als das Brandenburger Tor in Berlin.