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BRAUNSCHWEIG – Der Werktechnik der Kunststofftechnik Braunschweig mangelt es nicht an Aufträgen. An den 450 Werkzeugen, die die Instandhalter betreuen, ist immer etwas zu tun. Zusätzlich benötigen die Mitarbeiter aber Zeit für die kontinuierliche Wartung der Werkzeuge. Für Entlastung der Beschäftigten sorgen nun Investitionen in die Wartung von Spritzgusswerkzeugen und das Optimieren der Abläufe in der Werktechnik.


Auf der Zielgeraden zur geplanten Instandhaltung: Meister Andreas Siedentopf (links) und Unterabteilungsleiter Marco Heinemann.

Teil dieser Maßnahmen war auch, eine Ultraschallreinigungsanlage anzuschaffen. Mit diesem Verfahren konnten die Reinigungszeiten für Werkzeuge im Schnitt um 25 Prozent reduziert werden. Die eingesparte Zeit investieren die Mitarbeiter in den weiteren Ausbau des sogenannten „Total Productive Maintenance“, kurz „TPM“. Dieser Methodenbaustein im Konzern-Produktionssystem soll unter anderem für eine effektivere Instandhaltung der Werkzeuge sorgen. Dabei geht es um mehr als das Säubern von Maschinen und Werkzeugen. Die Kollegen vollziehen einen Wandel von der „reaktiven“ zur „geplanten“ Instandhaltung von Spritzgusswerkzeugen. Das bedeutet: Lange, bevor ein Werkzeug repariert werden muss, beseitigt die Instandhaltung durch Wartung frühzeitig die Ursachen für einen möglichen Defekt.

Die Investition macht sich bezahlt: Aufträge, die bisher an Fremdfirmen vergeben wurden, können die Kollegen aus Braunschweig jetzt selbst übernehmen. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter die autonome Instandhaltung in der Fertigung gestärkt. Werkzeuge werden dort nun in größerem Umfang kontinuierlich gewartet, um die Nutzungsdauer des Werkzeugs weiter zu erhöhen und die Qualität der Bauteile auf hohem Niveau zu halten.