Blick zurück: Auch beim „Tag der offenen Tür“ im Jahr 1997 war halb Ostfriesland im Werk Emden zu Gast.
Foto: Archiv (Sprengler)


Das Tor nach Übersee

Die Geschichte der Fabrik am Meer begann mit dem Käfer

Die Erfolgsgeschichte des Passat ist auch die des Werks Emden. Alle sechs Generationen des Bestsellers wurden in der Fabrik am Meer gebaut. Die Geschichte des Standorts begann indes vor über 40 Jahren mit einem anderen Erfolgsmodell von Volkswagen – dem Käfer. Hier ein kurzer historischer Abriss.

4. Februar 1964: Der Vertrag mit dem Land Niedersachsen über den Ankauf des 206 Hektar großen Werksgeländes wird unterzeichnet.

8. Dezember 1964: Im neu errichteten Werk Emden läuft die Käfer-Produktion an. Die Fertigungsstruktur des neuen Volkswagen-Standorts, der vier Werkshallen mit einer Gesamtfläche von 140000 Quadratmetern umfasst, ist auf die Belieferung des nordamerikanischen Marktes ausgerichtet

März 1965: Das erste, mit 1359 Käfern beladene Schiff, die „Jarabella“, nimmt Kurs Richtung USA. Wegen des unmittelbaren Zugangs zum Emder Außenhafen bietet sich das neue Werk auch zur Verschiffung der an anderen Standorten gefertigten Fahrzeuge an.

November 1967: Im Werk wird der fünftausendste Mitarbeiter eingestellt. Damit ist die ursprünglich geplante Mitarbeiterzahl bereits erreicht.

16. Dezember 1969: Das Werk feiert den millionsten in Emden gefertigten Käfer. Es handelt sich um einen pastellweißen VW 1500 Automatik. Zu diesem Zeitpunkt bilden 7010 Beschäftigte die Belegschaft.

1977: In Ostfriesland rollt der erste Volkswagen Passat vom Band. Mit der von Wolfsburg nach Emden verlagerten Passat-Fertigung erhält das Werk einen neuen Produktionsschwerpunkt. Alle sechs Generationen des Erfolgsmodells werden in Emden produziert.

19. Januar 1978: Mit dem letzten in Emden produzierten Volkswagen Käfer endet eine ganze Epoche deutscher Automobilgeschichte. Insgesamt rollten in der Fabrik am Meer 2360591 Käfer vom Band. In den Folgejahren werden in Emden verschiedene Modelle gebaut: zum Beispiel der Golf der ersten Generation, der Kurierwagen 181, die Transporter T1 und T4 sowie der Audi 80. Auch die deutsch-japanischen Koproduktionen VW Taro und Toyota Hilux werden am Standort gefertigt.

1982: Die Montagehalle 7 wird in Betrieb genommen.



1991:
Das Bildungszentrum, in dem die Volkswagen Coaching die Auszubildenden betreut, wird eröffnet. Im gleichen Jahr verlässt der zweimillionste in Emden gefertigte Passat das Montageband.

Dezember 2001: Das neue Presswerk geht in Betrieb. Mit den zwei Großraum-Saugertransferpressen können pro Tag 20000 Pressteile hergestellt werden.

September 2004: Der 13-millionste insgesamt weltweit hergestellte Passat verlässt in Emden die Fertigungshallen.

11. März 2005: Der Industriepark „Frisia“ direkt neben dem Werksgelände wird offiziell eröffnet. Auf dem 90 Hektar großen Gelände einer ehemaligen Erdölraffinerie siedeln sich Automobil-Zulieferer für Volkswagen an. -me-


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