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Volkswagen präsentiert sich auf dem Wachstumsmarkt stark wie nie – Bau eines neuen Werkes, großes Olympia-Engagement


Fotos: MultimediaCentrum / Landmann

Auf der linken Spur fährt ein Caddy. Daneben ist ein Skoda Fabia unterwegs, wieder daneben ein Touareg. Und ganz rechts sehen wir einen Polo, kurz bevor wir die letzte Autobahnbrücke vor dem Moskauer Messezentrum überqueren und auf den Parkplatz abbiegen. Konzern-Modelle überall.

Moskau: 11,5-Millionen-Metropole, Europas größte Stadt. Hauptstadt Russlands und damit wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des flächenmäßig größten Staates der Erde. Im Herzen der Metropole, keine fünf Gehminuten von Rotem Platz und Kreml entfernt, und auf dem Messegelände am Stadtrand legte der Volkswagen Konzern einen prächtigen Auftritt hin und stellte sich, seine Modelle und seine Pläne der Öffentlichkeit so umfassend wie noch nie in dem riesigen Land vor.

Der Dreiklang aus erstem Medien-Workshop und erster Group Media Night in Russland sowie Internationalem Automobilsalon bot eine hervorragende Plattform. Volkswagen gab Vollgas mitten in Moskau. Die Kernbotschaften: Der Konzern baut ein neues Motorenwerk in Kaluga. Er wird die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sochi mit mehr als 3500 Fahrzeugen unterstützen. Er entwickelt sich auch auf dem russischen Markt prächtig. Und er ist und bleibt eine starke und verlässliche Größe für die Menschen in Russland. „autogramm“ nennt die Details:

Olympische Spiele: Volkswagen gab während des Medien-Workshops, der Group Media Night und einer Pressekonferenz auf dem Automobilsalon in Moskau Einzelheiten seines Engagements bei den Olympischen Winterspielen in Sochi bekannt. Diese werden im Februar 2014 in der 300 000 Einwohner zählenden Stadt an der Schwarzmeerküste ausgetragen. Dann wird die Volkswagen Group Rus mit den Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda und Scania als offizieller Automobilpartner der Olympischen Spiele und der Paralympics fungieren. Das bedeutet nach Aussage von Generaldirektor Marcus Osegowitsch, dass der Konzern den Olympischen Spielen mehr als 3500 Fahrzeuge zur Verfügung stellt. Außerdem werden Scania-Busse die Besucher zu den Wettkampfstätten fahren.
Dieses Sponsoring stellt Osegowitsch zufolge die drittgrößte Investition des Volkswagen Konzerns im russischen Markt dar. Warum sich das Unternehmen bei Olympia derart engagiert? Erst vor Kurzem habe man an den Sommerspielen in London gesehen, wie Olympia nicht nur ein ganzes Land begeistern könne. Olympia – das seien Emotionen, Sportsgeist, Leidenschaft.


Feierlicher Moment: Anatoly Artamonov (M.), Gouverneur der Region Kaluga, freut sich sichtlich über eine Kurbelwelle, die ihm Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn und Produktionsvorstand Michael Macht überreichten.

Und Olympia bedeute immer auch Modernisierung. „Das passt ideal zu uns, weil wir die Automobilindustrie in Russland durch unser Werk in Kaluga stark modernisiert haben”, erklärte der Generaldirektor der Volkswagen Group Rus. Er betonte: „Wir wollen zeigen, dass wir ein Teil von Russland sind. Unser Engagement wird eine enorme zusätzliche Motivation in unsere Mannschaft und zu den Händlern bringen.”
Konzern-Produktionsvorstand Michael Macht ist überzeugt: „Wir werden Teil der Emotionen sein und zeigen, dass wir ein Teil Russlands sind.” Das werde zu einer wachsenden Popularität bei den Kunden führen. Zumal die Winterspiele in knapp zwei Jahren ein für Russland historisches Ereignis seien, wie Osegowitsch unterstrich.
Nach den Sommerspielen 1980 in Moskau sind die Winterspiele in Sochi die zweiten Olympischen Spiele in dem riesigen Land. Nicht nur die russischen Sportler fiebern diesem sportlichen Großereignis bereits heute entgegen. Zweierbob-Silbermedaillengewinner Alexej Voevoda etwa sagte während der Pressekonferenz der Marke Volkswagen auf dem Automobilsalon: „Beim Auto und im Sport geht es um Emotionen. Ich freue mich schon jetzt auf die Olympischen Spiele. Und ich freue mich besonders, dass Volkswagen die Spiele hier in Russland unterstützt.”
Schon heute steht fest: Skoda wird zu diesem Weltereignis exklusiv für den russischen Markt das Sondermodell Yeti Sochi anbieten. Skoda Vorstandschef Winfried Vahland kündigte auf dem Internationalen Automobilsalon die Markteinführung für 2013 an. Kurz zuvor noch hatten sich Besucher des Messestands immer wieder in den schicken, candyweißen Wagen gesetzt und sich vor ihm mit einem der drei Olympia-Maskottchen Schneehase, Leopard und Eisbär fotografieren lassen.

„Wir wollen zeigen, dass wir ein Teil von Russland sind.”


Weitläufig und hell: Der Messestand der Marke Volkswagen in Moskau.

Neues Werk: Der Volkswagen Konzern erweitert seine Kapazitäten in Russland. Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn, Produktionsvorstand Michael Macht und der Gouverneur der Region Kaluga, Anatoly Artamonov, unterschrieben während der ersten Group Media Night in Moskau im Blitzlichtgewitter der Fotografen die Verträge über den Bau eines neuen Motorenwerkes in Kaluga. Rund 250 Millionen Euro investiert der Volkswagen Konzern in den Standort, der 170 Kilometer südwestlich von Moskau liegt. Dort soll vom Jahr 2015 an die moderne Motorengeneration EA211 produziert werden. Die Kapazität ist auf 150 000 Aggregate pro Jahr ausgelegt.
Das Motorenwerk lässt Volkswagen in unmittelbarer Nähe des bereits seit knapp fünf Jahren bestehenden Fahrzeugwerkes in Kaluga bauen. In diesem produzieren 5700 Mitarbeiter in drei Schichten den Polo, den Tiguan, den Fabia und den Octavia.

„Russland ist für den Volkswagen Konzern der strategische Wachstumsmarkt Nummer eins in Europa. Bis 2018 wollen wir hier eine halbe Million Fahrzeuge jährlich verkaufen”, sagte Winterkorn in festlichem Rahmen vor 500 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medienwelt. Die Group-Media-Night-Premiere in Russland am Vorabend der Eröffnung des Internationalen Automobilsalons richtete Volkswagen im Vetoshny Art Center aus, ganz in der Nähe vom Roten Platz und vom Kreml. Winterkorn sagte weiter: „Unser neues Motorenwerk zeigt: Der Volkswagen Konzern bleibt ein starker Motor für die russische Automobilindustrie und die russische Wirtschaft insgesamt.”
Die bisherigen Investitionen in Russland belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro. Um die stark wachsende Nachfrage im russischen Automobilmarkt auch künftig bedienen zu können, plant der Konzern, bis 2018 eine weitere Milliarde Euro in Russland für die Entwicklung neuer marktgerechter Produkte, die weitere Lokalisierung der Fertigung und den Bau des neuen Motorenwerkes in Kaluga zu investieren.

Der russische Markt: Neues Werk, starke Olympia-Präsenz – warum das alles? „Russland ist auf dem besten Weg zu einer großen Automobilnation”, sagte Vorstandsvorsitzender Winterkorn. Vertriebsvorstand Christian Klingler betonte: „Der russische Markt hat sich zu einem der Hoffnungsträger in Europa entwickelt und spielt eine tragende Rolle in unserer Wachstumsstrategie.”
Wachstum ist das Stichwort: Die Geschäfte in Russland laufen prächtig. Bis Juli dieses Jahres verkaufte der Volkswagen Konzern dort 180 128 Fahrzeuge – das sind 54 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. 2011 hatte der Konzern in Russland rund 228 800 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Zum Vergleich: Noch im Jahr 2007 waren es 81 000. Beeindruckende Zahlen, die die enorme Entwicklung zeigen.


Neue Modelle: Zu den Premieren der Konzernmarken auf dem Internationalen Automobilsalon in Moskau gehörte die Weltpremiere des Audi R8.

Beeindruckend: Der Kreml am Roten Platz in Moskau.

Andere Zahlen verdeutlichen die großen Chancen, die der russische Markt bietet. „Heute besitzen 277 von 1000 Russen ein Fahrzeug. Im Jahr 2018 werden es 360 von 1000 sein”, sagte Group-Rus-Chef Osegowitsch. Zufrieden und selbstbewusst stellte er fest: „Wir sind hervorragend unterwegs.” Was man auch auf Russlands Straßen sieht. Links ein Caddy, daneben ein Skoda Fabia, ein Touareg und ein Polo. Konzern-Modelle überall. mro