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… und der auch den neuen Golf baut – Klar, dass Dieter Sarpe die Ikone fährt
Dieter Sarpe hat sie alle gebaut in den vergangenen 36 Jahren. Vom Golf 1, der den Beginn einer neuen Klasse markierte, über den Golf 4 mit der „Qualität nach Maß” bis zum Golf 6, der unter dem Motto „Kontinuität im Wandel” stand. Und jetzt produziert er – wie Tausende andere auch – mit großer Freude und viel Stolz die siebte Generation des Erfolgsmodells.

Viel Platz: Den Golf hat Sarpe immer als sehr geräumig empfunden.
Fotos: MultimediaCentrum/Landmann

Dieter Sarpe – ein Berufs-Leben im Zeichen des Golf. Was der Volkswagen Mitarbeiter aktuell für ein Auto fährt, ist klar, oder? Einen Golf. Was er demnächst für einen Wagen bestellen wird, auch, oder? Einen neuen Golf. „Allerdings warte ich bis nächstes Jahr, bis der GTI auf den Markt kommt”, sagt der 56-Jährige.

Wir sitzen im Betriebsrestaurant der Halle 54. Ganz in der Nähe des Ortes, an dem das Golf-Herz schlägt. „autogramm” hat den Flyer der Werkleitung und des Fahrzeugbaus mitgebracht, auf dem alle Golf-Generationen abgebildet sind.

Sarpe schaut kurz über die Fotos. „Der Golf 4 hat mir persönlich von den bisherigen sechs Modellen am besten gefallen”, meint der Volkswagen Mitarbeiter. Als einer der wenigen hat er alle Golf-Generationen gebaut. Aber nicht nur das: Er ist sie auch fast alle gefahren. Den 1er und den 2er, den 4er und den 5er. „Das sind einfach tolle Autos”, betont Sarpe.

Den Golf 2 etwa habe er fast 14 Jahre gehabt. Diesel, 54 PS. Rund 260 000 Kilometer legte er mit seinem geliebten Wagen zurück, rund ein Dutzend Mal ging es auch in die Berge nach Österreich. „Nichts musste an dem Auto gemacht werden, bis auf das normale Erneuern der Verschleißteile. Von Rost keine Spur.”

Stolz: Dieter Sarpe an seinem Golf 5. Den neuen Golf möchte sich der Volkswagen Mitarbeiter als GTI bestellen.

Sarpe gerät ins Schwärmen. Und es ist deutlich zu spüren: Er ist stolz auf das Modell, das er seit knapp vier Jahrzehnten baut. 1976 kam der gelernte Maurer zu Volkswagen. Zwei Jahre zuvor hatte die Golf-Produktion begonnen.

Inzwischen ist Sarpe Teamsprecher. "Ich habe mich im Werk immer wohlgefühlt. Daran hat sich nichts geändert", sagt der Fan des Eishockey-Bundesligisten EHC Wolfsburg, der in Velpke wohnt, knapp 20 Autominuten von seinem Arbeitsplatz entfernt. Parken am Tor Nord, rein ins Werk und den Golf bauen. Sarpe mag seine Aufgabe. Seit 36 Jahren.

Lenkrad, Airbag, Türen, Innenspiegel – all das baut er in den neuen Golf. Er weiß: „Wir haben alle eine gewaltige Verantwortung. Der Golf ist unsere Zukunft.”

Wie ihm der Neue gefällt? „Klasse! Das ist ein richtig edles Fahrzeug. Und es passt wie immer alles rein. Wenn ich daran denke, was ich in meinen Autos schon alles transportiert habe, zum Beispiel als ich unser Haus gebaut habe. Wahnsinn!”

Es macht Spaß, mit dem Golf-Routinier zu sprechen, der jetzt allerdings los muss. Zum neuen Golf, dem siebten. Den 8er wird er nicht mehr bauen, das steht fest. In dreieinhalb Jahren geht Sarpe in die Altersteilzeit, wird dem Golf aber nicht untreu. Selbstverständlich wird er auch dann weiter sein Lieblingsmodell fahren. Zu gut weiß er, was das für ein hervorragendes Auto ist. mro


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