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Neue Zentralküche in Indien mit landestypischen Spezialitäten eröffnet
PUNE – Nur wenige Tage nach dem Jubiläum „200 000 Fahrzeuge aus Pune“ gab es in dem indischen Volkswagenwerk einen weiteren Meilenstein zu feiern: die Eröffnung der neuen Zentralküche.


Blick in die Zentralküche: Ein Mitarbeiter vor den für Volkswagen typischen blauen Plastik-Behältern.
Fotos: Volkswagen Indien

Dass die Verpflegung im Betriebsrestaurant nicht nur in Deutschland eine wesentliche Rolle spielt, bewies der Besuch einer Delegation von Service Factory, Gesundheitswesen, Personalwesen und Konzernbetriebsrat anlässlich der Küchen-Eröffnung.
Schon in der Planung wurde deutlich, dass es sich statt einer Küche eher um eine „Food Factory“ handelt. Da der erste Entwurf eines externen Architektenbüros den Experten der Planung in Pune nicht schlank genug war, wurde ein Projekt-Team gegründet, um die wesentlichen Elemente einer schlanken Fahrzeug-Fertigung auch in der Küche anzuwenden.

Um die Synergien des Konzerns zu nutzen, arbeitete Horst Burghardt von der Service Factory als Pate für die neue Zentralküche eng mit den indischen Spezialisten zusammen. So wurden beispielsweise die Wege der einzelnen Zutaten um die Hälfte reduziert. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern erhöht auch die Qualität der Speisen.

Sichtbar wird die Nähe zur Automobilfertigung am ehesten in der Warenlogistik. Die Zutaten werden, wie in der Produktion, in den für Volkswagen typischen blauen Plastik-Behältern in leicht abgeschrägten Regalen gelagert. Wie in der benachbarten Endmontage gilt hier das Fifo-Prinzip. Durch „First-in-first-out“ wird sichergestellt, dass alle Lebensmittel in der Reihenfolge ihrer Anlieferung verbraucht werden.

Der Chef der Service Factory, Lutz Hafering, inspizierte die neue Küche. Während des Rundgangs zeigte sich auch der oberste Gastronom Martin Cordes beeindruck. „Wir haben gestern eine Küche in einem Fünf-Sterne-Hotel besucht. Die neue Zentralküche ist dieser mindestens ebenbürtig“, sagte der Fachmann.Allerdings sieht die Speisekarte im indischen Betriebsrestaurant aus Rücksicht auf die mehrheitlich vegetarisch essenden Hindus kein Fleisch vor. Zur Eröffnung durften die Gäste etwa Paneer Tikka kosten, das ist gegrillter indischer Käse, und Samosas, mit Gemüse gefüllte frittierte Teigtaschen.
Betriebsrat Eckhard Krebs, der mit zwei Kollegen des Konzernbetriebsrates nach Indien gereist war, hob die Bedeutung der Belegschaftsverpflegung für die Mitarbeiter hervor. „Die neue Zentralküche soll die Zufriedenheit mit der Verpflegung weiter steigern und damit auch die Leistungsfähigkeit unserer Kolleginnen und Kollegen erhöhen – eine klassische win-win-Situation.“


Lecker! Zur Eröffnung der Zentralküche gab es indische Spezialitäten wie Paneer Tikka (gegrillter Käse) und Samosas, mit Gemüse gefüllte Teigtaschen.