HomeILoginIHilfeIDialog
autogramm
Titel
Schrift:schrift_plusschrift_minus
Interessante Abwechslung für Emder Mitarbeiter
EMDEN – Segelflieger in Containern transportieren, noch dazu für Weltmeisterschaften – das war kein Idealzustand. Vor der WM im texanischen Uvalde ermöglichte Volkswagen Logistics Emden nun die Verschiffung als rollende Ladung.


Über den Wolken: 24 Segelflieger wie diesen verschifften die Mitarbeiter.

Bereits Anfang des Jahres hatte die deutsche WM-Teilnehmerin und Doppelweltmeisterin im Segelfliegen, Susanne Schödel, bei den Emder Hafenumschlags-Betrieben gefragt: „Ist es möglich, Segelflugzeuge als rollende Ladung über den Emder Hafen nach Houston zu verschiffen?“ Vorher war dies in Containern geschehen. Diese Transport-Form stellte jedoch keine zufriedenstellende Lösung dar, schließlich sollten die Fluggeräte unbeschadet befördert werden. Aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit konnte die Ladung allerdings nicht optimal in den Containern untergebracht werden.
Da der Hafen in Houston neben anderen US-Häfen regelmäßig für PKW-Importe von Emden aus angefahren wird, fand man eine Lösung, und Doppelweltmeisterin Schödel erhielt eine positive Nachricht. Dies sprach sich unter den Teilnehmern der Weltmeisterschaft schnell herum. Folge: Im Laufe der Zeit traten immer mehr Teams an die Verantwortlichen heran, um die Transprobleme zu lösen.
Mehrere Monate plante die Emder Verkehrs- und Automotive Gesellschaft (EVAG) gemeinsam mit der Volkswagen Logistics GmbH und den Piloten den Transport. Letztlich verschifften sie 24 Segelflieger einschließlich Trailer von Emden aus – verteilt auf drei Schiffe, zusammen mit Tausenden von Neufahrzeugen des Volkswagen Konzerns, die den Bestimmungshafen Houston hatten.
Inzwischen ist die WM abgeschlossen. Ein großer Teil der Flieger wird nun in Houston verschifft und über Emden zurück nach Hause kommen. mt