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Volkswagen Osnabrück modernisierte Lackiererei
OSNABRÜCK – Der jüngste deutsche Volkswagen Standort Osnabrück macht sich weiter fit für die Zukunft: Seit Ende August lackieren im Klarlack vier neue Roboter die Karosserien. Zuvor übernahm ein Lackierautomat diese Aufgabe, der aus Seiten- und Dachmaschinen bestand.


Nach dem Umbau: Roboter lackieren die Karosserien.
Foto: Volkswagen Osnabrück

„Mit dem Anlauf des Porsche Boxster sind die flexiblen Roboter mit modernster Applikationstechnik bei uns in Osnabrück zum ersten Mal zum Einsatz gekommen“, erklärt der Leiter der Lackiererei, Michael Schmitz. Dies sei der Einstieg in die schrittweise Modernisierung der Lackiertechnik an dem Standort im südwestlichen Niedersachsen, sagt Schmitz: „Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren alle Lackierautomaten durch Roboter zu ersetzen und die Lackierung der Innen­bereiche zu automatisieren.“
Zurzeit produzieren die Mitarbeiter von Volkswagen Osnabrück vor allem das Golf Cabriolet. Hinzugekommen ist seit Ende August der Porsche Boxster. Die Vorbereitungen für den Bau des Porsche Cayman laufen auf Hochtouren – auch im Lack.

Durch den Umstieg auf Roboter soll eine qualitative Verbesserung der Lackstruktur auch bei komplexen Karosserie­formen wie der des Porsche Boxster erreicht werden, nennt Lackierei-Anlagenplaner Sören Lindloff einen Vorteil des Umbaus. Außerdem sei man flexibler geworden. „Es besteht jetzt die Möglichkeit, unterschiedliche Klarlacksysteme einzusetzen, zum Beispiel hochkratzbeständige Lacke“, erläutert der Fachmann.
Darüber hinaus leiste das Werk Osnabrück einen wichtigen Beitrag zur Think Blue. Factory. und damit zur ökologischen Fertigung der Volkswagen Fahrzeuge. Denn zum Säubern der Roboter würden die Mitarbeiter weit weniger Reinigungsmittel brauchen als zum Säubern des Lackierautomaten. Schmitz freut sich: „Die Umweltbelastung ist dadurch viel geringer.“ mro