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Standortübergreifende Otimierungen in der Logistik
Ein weiteres standortübergreifendes Treffen der Frachtkostenteams veranstaltete die Konzernlogistik nach dem großen Erfolg im Vorjahr. Im Fokus standen wieder Diskussionen über Standardisierung, Best-Practice-Beispiele und Prozessoptimierungen im Rahmen des Volkswagen-Wegs. In Anlehnung an die Ziele der Strategie 2018 konnten durch die Zusammenarbeit der Verantwortlichen werksübergreifende Optimierungsmaßnahmen für logistische Prozesse vereinbart werden.

Internationale Frachtkostenteams verschiedener Marken tauschten sich miteinander aus.

Teilnehmer von fünf Marken aus sieben Nationen tauschten sich zwei Tage lang über erfolgreich durchgeführte Optimierungsmaßnahmen der Standorte aus. Ziel war es, eine Übertragung auf andere Werke zu prüfen. Eine gute Diskussionsgrundlage bildeten dabei die Vorträge zu aktuellen Themen der Konzernbeschaffung, Planung, Frachtenprüfung und -analyse.

Gute Erfahrungen konzernweit miteinander teilen

Einen Schwerpunkt nahm am ersten Tag das Neue Logistik Konzept (NLK) ein. Die 67 Teilnehmer erfuhren mehr zum aktuellen Stand des Konzepts und den daraus resultierenden Veränderungen für die einzelnen Werke. In Anlehnung an das Neue Logistik Konzept stellte der Standort Osnabrück die Just-in-Sequenz-Produktion vor. Das Beispiel zeigte den verbesserten Transportprozess von Stoßfängern, die von Wolfsburg nach Osnabrück geliefert werden. Durch diesen Transportprozess kann sichergestellt werden, dass die Lieferungen zum exakten Zeitpunkt und in der richtigen Reihenfolge an ihren Bestimmungsort gelangen, was dazu beiträgt, Kosten zu sparen.

Am zweiten Tag stieß das Thema „Green Logistics” bei allen Teilnehmern auf großes Interesse. Damit eine CO2-Reduktion um 25 Prozent bis 2018 realisiert werden kann, wurden den Teilnehmern Potenziale zum nachhaltigen Handeln aufgezeigt. Dadurch wurde einmal mehr deutlich, dass der Austausch aller Standorte notwendig ist, damit die Konzernziele erreicht werden können. Deshalb verständigten sich alle Teilnehmer einstimmig darauf, den eingeschlagenen Weg auch 2013 fortzuführen und die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil in der Zusammenarbeit zu etablieren. Denn nicht nur die gemeinsamen Optimierungen, die Erreichung von Konzernzielen, sondern auch die Netzwerkbildung zwischen den anwesenden Werklogistikstandorten stärken die Zusammenarbeit standortübergreifender Frachtkostenteams.

STIMMEN

Frank Hesse, Leiter Frachtenprüfung und -analyse: „Innovative Strategien wie die Einführung von NLK und „Green Logistics” stehen im Fokus, um unsere komplexen Transportprozesse ökonomisch und ökologisch optimal abzuwickeln. Diesen Anspruch standortübergreifend durch Austausch und Vernetzung von Best Practice und weiterentwickelten Lösungsansätzen zu unterstützen, hat der gemeinsame Workshop deutlich erfüllt.”


Frank Hesse

Matthias Braun

Matthias Braun, Leiter Inbound Logistik Material: „Markenübergreifende Fachleute des Volkswagen Konzerns von Portugal bis Russland, qualitativ hochwertige Vorträge und Diskussionen, ein miteinander Lernen und Weiterentwickeln von Ideen – insgesamt eine exzellente Plattform der Logistik im Konzern. Umso deutlicher wird die Notwendigkeit des konzernweiten Vernetzens, wenn wir den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden wollen.”

NEUES LOGISTIK KONZEPT

Die Kernelemente des Neuen Logistik Konzepts (NLK) sind die wertschöpfungsorientierte Ausrichtung aller Logistikprozesse, die Eliminierung von Verschwendung und Fehlern sowie die Reduzierung der Durchlaufzeit vom Lieferanten bis zum Verbauort. Die Umsetzung erfolgt schrittweise von innen nach außen, d. h. von der Linie im Werk über die Komponente bis zum Lieferanten. Prozessoptimierungen, bestmöglicher Materialfluss und kürzeste Durchlaufzeiten unterstützen dies.