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Trotz Umbau: Die Medizinische Versorgung ist sichergestellt
Wenn 1875 Quadratmeter Gesundheitswesen modernisiert und umgebaut werden, 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ambulanz, Physiotherapie und weiteren Abteilungen in Spezialcontainer umziehen und die Einsatzbereitschaft der Rettungsmedizin trotzdem immer gewährleistet ist, dann darf man mit Recht von einer echten Teamleistung sprechen.


Noch kahl und leer: In einem halben Jahr wird der Umbau fertig sein.
Fotos: MultimediaCentrum / Niepaul

Und die hat auch den Projektverantwortlichen Walter Schauer beeindruckt: „Der Umzug am ersten Juniwochenende war vergleichbar mit einer Teambildungsmaßnahme. Alle haben mitgemacht, alle haben Hand in Hand zusammengearbeitet und gemeinsam das Ziel erreicht.“ Und das war klar: 1:1 Umzug ohne Qualitätsverlust.

Der Umbau betrifft das komplette Untergeschoss des Gesundheitswesen in der Südstraße, im Obergeschoss geht der Betrieb wie gewohnt weiter. Die Baustelle im Untergeschoss ist nach oben komplett staubdicht abgeriegelt, lärmintensive Arbeiten laufen erst nach 18 Uhr. Einmal pro Woche trifft sich Schauer mit allen Gewerken zur Baubesprechung. „autogramm“ lädt er zu einem Besuch in den Spezialcontainern ein, die die Rettungsassistenten, Sanitäter und Physiotherapeuten sowie weitere Mitarbeiter während der Bauphase beherbergen.

Hier arbeiten die beiden Physiotherapeutinnen Andrea Nienhues und Sabine Schöpe. „Wir haben einen schönen Blick ins Grüne“, sagen sie lächelnd. „Es ist eine gute Zwischenlösung, es fehlt uns hier an nichts.“ Natürlich wird „im Vorbeigehen“ schon einmal ein Blick auf die Baustelle geworfen. „Wir freuen uns auf die neuen Räume. Wir haben dann für uns drei Kolleginnen insgesamt sechs Kabinen – das wird optimal“, freuen sie sich auf die Zukunft.
Ihre Kollegen Daniel Sulfrian und Hartmut Neumann, die als Rettungs–assistenten und Krankenpfleger im Einsatz sind, sind mit der Unterbringung ebenfalls sehr zufrieden. „Ich kenne solche Spezialcontainer schon von Erprobungsfahrten, wo so etwas sogar in der Wüste aufgestellt wird. Hier lässt es sich gut arbeiten. Vor allem, dass wir die Räume selbst mitgestalten konnten, finde ich sehr gut“, sagt Neumann.


Fühlen sich wohl: Daniel Sulfrian (l.) und Hartmut Neumann.

Im Gespräch: Walter Schauer, Andrea Nienhues und Sabine Schöpe.

Auch die Beschallung funktioniert einwandfrei, wie „autogramm“ während des Interviews direkt miterleben konnte. Die Durchsage, die die Rettungsassistenten zum Einsatz ruft, ist klar und deutlich zu hören. „Das ist sehr wichtig, denn im Ernstfall entscheiden Sekunden“, erklärt Schauer. Logisch also, dass auch diese Technik genau überprüft wurde und wird.
Noch etwa sechs Monate werden alle in den Spezialcontainern beheimatet sein. Dann heißt es wieder: 1:1 Umzug – das Team ist dafür gewappnet. mh