Ein Sportler mit Persönlichkeit: Der neue Golf GTI.

Starker Auftritt mit „Singleframe“: Der neue Audi A6.


Ein Konzern zeigt Gesicht

Neue Modelle mit Charakter und Profil / Ein Jahresrückblick

„New Faces“ war das Motto von Volkswagen beim Genfer Automobilsalon Anfang März. „Neue Gesichter“ könnte auch als Überschrift für das ganze Jahr 2004 stehen. Vom dynamischen GTI-Gesicht mit großem, rotumrandeten Kühlergrill über die Wildkatzenaugen des Seat Altea bis zum markanten Audi-„Singleframe“: Die neuen Modelle des Volkswagen-Konzerns zeigen Charakter und unverwechselbares Profil.

Neue Facetten zeigte der Golf: Nach der Markteinführung im Herbst vergangenen Jahres stand auch 2004 ganz im Zeichen des erfolgreichsten europäischen Kompaktwagens. Seit dem Frühjahr ist der neue Golf auch mit Direktschaltgetriebe (DSG) zu haben, das die Vorzüge eines Schaltgetriebes mit denen einer Automatik verbindet.

Neben weiteren Motorisierungen kam im Sommer der Golf 4Motion auf den Markt. Der innovative Allradantrieb sorgt nicht nur für mehr Traktion bei Eis und Schnee, sondern auch für optimale Fahreigenschaften im ganz normalen Alltagsbetrieb.


Zuverlässig, solide, hochwertig: Der Skoda
Octavia bietet „eine Portion mehr Auto“.


Weitaus mehr als eine Golf-Variante ist der neue GTI, der auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Wie bei seinem Stammvater, dem Ur-GTI von 1976, dominieren auch beim Neuen ein sportliches Äußeres, eine dynamische Motorisierung und ein extrem knackiges Fahrwerk. Besonders im Frontbereich mit dem neu gestalteten, wappenförmigen Kühlergrill und drei großen Lufteintrittsöffnungen mit Rautengittern im Stoßfänger unterscheidet sich der GTI stärker als je zuvor von der Gesamtbaureihe.


Stilbewusst: Der Bentley Continental GT.

Auf dem Automobilsalon in Genf erlebte die seriennahe Cabrioletstudie concept C ihre Weltpremiere. Wie schon die Roadster-Studie concept R erlaubt das Cabriolet-Coupé einen Blick auf das neue Gesicht der Marke Volkswagen und die dynamische Formensprache der nahen Zukunft.

Im Dezember wurden die ersten Fotos des neuen Passat veröffentlicht, der mit dem neuen Markengesicht Akzente setzt.


Spanisches Temperament: Der neue
Seat Toledo.


Volkswagen Nutzfahrzeuge: Ein äußerst wandlungsfähiger Volkswagen mit vielen Gesichtern ist der Caddy: Kombi, Kastenwagen mit viel Platz und Familienauto. Bereits am 16. Oktober 2003 feierte der neue Caddy auf der Nutzfahrzeugmesse RAI in Amsterdam seine Weltpremiere, seit dem Frühjahr erobert er die Straßen. Der neue Spross der Nutzfahrzeuge-Familie vereint das, was sich Kunden von einem modernen Stadtlieferwagen wünschen. Extra breite Schiebetüren und ein großer Laderaum mit flachem Boden zeichnen ihn aus.


Wildkatzenaugen: Der neue Seat Altea.

Mit dem Caddy Life rollte im Sommer das Freizeit- und Familienauto der Caddy-Familie in die Ausstellungsräume der Händler. Die Zielgruppe: Junge Leute und Familien, die ein alltagstaugliches, pflegeleichtes und variables Auto suchen, bei dem der Spaß nicht zu kurz kommt. Das Surfbrett auf dem Dach steht dem serienmäßig mit einer zweiten Schiebetür ausgestatteten Caddy Life ebenso gut wie der Kindersitz im Fond.


Volkswagen mit vielen Gesichtern:
Der neue Caddy Life.


Die Marke Audi zeigte ihr neues Gesicht erstmals beim neuen Audi A6, der seit Februar gefertigt wird: Der markante, trapezförmige Kühlergrill, „Singleframe“ genannt, sorgt für ein unverwechselbares Profil der Premium-Marke.

Außerdem ging das neue Topmodell Audi A8 W12 an den Start. Der Sechs-Liter-Zwölfzylinder mit 450 PS und einem Drehmoment von 580 Newtonmetern bringt die Oberklassenlimousine auf Touren. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Die sportliche Eleganz eines Coupés mit der Vielseitigkeit eines Fünftürers verbindet der neue Audi A3 Sportback, der seit September ausgeliefert wird. In Paris zeigte Audi außerdem den neuen A4 – natürlich mit „Singleframe“-Gesicht. Als Finale des Modellfeuerwerks enthüllte die Volkswagen-Tochter zum Jahresende auch noch den Audi A6 Avant. Mit bis zu 1660 Litern Laderaum nimmt er spielend Last ab, ohne dass die Lust zu kurz kommt.


Urgewalt eines Kampfstiers:
Der Lamborghini Murciélago Roadster.


Seat: Wie Augen einer Wildkatze wirken die weit in die Seiten reichenden Doppelparabolscheinwerfer des neuen Seat Altea. Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Seat den ersten Vertreter der neuen Fahrzeugklasse „Multi Sport Vehicle“ (MSV). Markant auch die aufsteigende Linie der Motorhaube, die nahtlos in die A-Säule übergeht, die elegant fließende Dachlinie und das robuste Heck mit weit nach oben öffnender Klappe und irisförmigen Heckleuchten. Auch die inneren Werte stimmen: Der Kofferraum mit doppeltem Boden fasst 409 Liter, bei umgelegten Rücksitzen sind es sogar 1320 Liter Ladevolumen. Wildkatzenaugen hat auch der neue Seat Toledo, der auf dem Pariser Automobilsalon seine Weltpremiere feierte.


Premiere in Paris: Der neu gestaltete
Audi A4.


Skoda stellte bereits in Genf den neuen Octavia vor. Mit seinem eine Million Mal gebauten Vorgänger hat der neue Skoda Octavia aber eigentlich nur den Namen gemeinsam; das Fahrzeug wurde vollkommen neu entwickelt. Ihrer Grundphilosophie bleibt die Marke Skoda allerdings auch mit dem Neuen treu: solide, zuverlässig, hochwertig und „eine Portion mehr Auto“ als die Wettbewerber. Die Jury der „Bild am Sonntag“ kürte den Octavia dafür kürzlich mit dem „Goldenen Lenkrad“ für die beste Neuerscheinung in der Kompakt- und Mittelklasse.


Ein Rücken, der entzückt: Der neue
Audi A6 Avant.


Das luxuriöse Gesicht des Volkswagen-Konzerns zeigt der neue Bentley Continental GT, der seit Anfang des Jahres gefertigt wird. Die Urgewalt eines Kampfstiers bringt der Lamborghini Murciélago Roadster auf die Straße. Noch in diesem Jahr kommt der 580 PS starke Zwölfzylinder in Nordamerika auf den Markt. Ab Anfang 2005 ist der allradgetriebene Murciélago dann weltweit zu haben. -me-


Elegant und vielseitig: Der Audi A3
Sportback.


   
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