Die vier Volkswagen-Race-Touareg unterwegs an der Atlantikküste bei der letzten Rallye-Etappe über 110 Kilometer von Dakar nach Dakar (Senegal).


Tiefe Spuren im Sand


Das Volkswagen-Werksteam hat bei der Rallye Dakar 2006 einen starken Eindruck hinterlassen und die Entscheidung um den Sieg bis zum Ende offen gehalten

Als Giniel de Villiers und Tina Thörner nach der Schlussetappe auf die Zielrampe fahren und jubelnd ihrem Race Touareg entsteigen, haben sie 9043 Kilometer der „Dakar“ erfolgreich hinter sich gelassen. Die beiden Rallye-Profis in Volkswagen Diensten genießen es, von tausenden begeisterten Zuschauern und den Fernsehteams aus aller Welt empfangen zu werden. Genauso wie das ganze Team von Volkswagen Motorsport haben sie sich die Ovationen am Lac Rose redlich verdient: Erstmals in der Geschichte der längsten und härtesten Rallye der Welt belegt ein Auto mit Diesel-Antrieb den zweiten Platz. Volkswagen beweist eine enorme Zuverlässigkeit. Vier der fünf Race Touareg erreichen das Ziel in der senegalesischen Hauptstadt, während Jutta Kleinschmidt nach einem Unfall aufgeben muss.

9043 aufreibende Kilometer

Die extremen Herausforderungen der strapaziösen Rallye Dakar sind für alle Teilnehmer schwer zu durchschauen: Hinter jeder Düne, jeder Kurve und in jeder Wasserdurchfahrt können Löcher, Steine, Gräben und andere Gefahren lauern – dabei stets die starke Konkurrenz im Nacken. Dazu kommen hohe körperliche Belastungen und die knifflige Navigation durch Wüste, Steppen und Geröllfelder, deren Schwierigkeitsgrad zur 28. Auflage des Wüsten-Klassikers deutlich gesteigert wurde. Im harten Wettbewerb erleben alle Spitzenfahrer Schreckmomente: Selbst Vorjahressieger Stéphane Peterhansel verliert alle Chancen auf einen erneuten Triumph, als er in Führung liegend einen Baum trifft. Volkswagen fehlen nach 15 Tagesetappen weniger als 18 Minuten zu Gesamtsieger Luc Alphand – verglichen mit der der Distanz eines Formel-1-Rennens entspricht das Sekundenbruchteilen.

Fünf Etappensiege, fünf Tage in Führung

„Die Chance auf den Sieg war da. Wir haben Mitsubishi gehörig unter Druck gesetzt, aber am Ende hat es nicht ganz gereicht“, bekennt Kris Nissen, der dennoch viel Positives verbucht. „Wir haben fünf Etappensiege erzielt und die Rallye fünf Tage angeführt, teilweise sogar mit drei Fahrzeugen. Das belegt, dass wir uns gesteigert haben.“ Fortschritte hat die junge Mannschaft von Volkswagen Motorsport in allen Bereichen gemacht: Das Teamwork funktioniert auch in sengender Hitze und nächtlicher Dunkelheit in bester Manier. Auf technischer Seite hat Volkswagen seine Konkurrenzfähigkeit ohnehin bewiesen. „Auf Kamelgras sind wir ebenbürtig, auf Schotter etwas schneller als die Konkurrenz“, verrät Nissen. „Nur im tiefen, weichen Sand fehlen uns ein paar Prozent. Daran werden wir arbeiten.“ Auf ein Wiedersehen am Lac Rose.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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